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Hargarter
Flagge statt Schweizer Fahne!
Vor
einigen Jahren hat es einen Hargarter Jungen,
Daniel Blum, als Krankenpfleger ins Waidspital
nach Zürich verschlagen. Dort lernte er
seine Kollegin Martina Hostettler kennen, die
er am 12. Juni 2009 in Rapperswil am Zürichersee
heiratete.
Eine mit ihnen befreundete Familie Eschle aus
Thun in der Schweiz wartete mit einem überraschenden
Hochzeitsgeschenk auf: einer selbst hergestellten
Flagge mit dem Hargarter Wappen, originalgetreu
kopiert nach aufwändiger Recherche, unter
anderem über unsere Homepage.
In der neuen Schweizer Heimat in Embrach bei
Zürich weht nun - anstelle der Schweizer
Fahne - eine wunderschöne Flagge mit Hargarter
Wappen, wie auf dem Hochzeitsbild zu erahnen
ist.
Hargarter
Kotelett-Essen am „Kalten Mittwoch“
Eine weitere Tradition lebt in Hargarten wieder
auf: das Kotelett-Essen
Der
Heimat- und Kulturverein Hargarten ließ
den beinahe schon vergessenen Brauch, am Kalten
Mittwoch zum Kotelett-Essen einzuladen, 2009
wieder aufleben. Da der Kalte Mittwoch inzwischen
kein Feiertag mehr ist, wurde am darauf folgenden
Samstag an der Hargarter Wanderhütte gefeiert.
Erfreulicherweise fanden sich von Mittag bis
zum späten Abend recht viele Besucher ein,
ließen sich die hervorragend angefertigten
Hargarter Pfannen-Koteletts mit Bratkartoffeln
und den "üblichen" Getränken
schmecken. Auch das Wetter spielte mit und erlaubte
bei milden Temperaturen einen längeren
Aufenthalt im Freien. Ein heimisches Lagerfeuer
ermöglichte es, auch am Abend noch in der
Gemeinschaft zu feiern, zu plaudern und sich
zu wärmen.
2.
Hargarter-Koteletten-Essen 2010
Nach
der erfolgreichen Premiere 2009 veranstaltete
der Heimat- und Kulturverein Hargarten am Samstag,
dem 20. November 2010, ein erneutes Koteletten-Essen.
Nochmals wollte man das früher am Buß-
und Bettag übliche Koteletten-Braten unter
freiem Himmel als alte Tradition vor der Vergessenheit
bewahren. Die Veranstaltung fand aber in diesem
Jahr auf dem Dorfplatz- nicht wie im Vorjahr
an der Wanderhütte- statt, was zur Folge
hatte, dass noch mehr Besucher aus nah und fern
sich einfanden. Das bewährte Braten-Team
schaffte es auch diesmal, alle vorbereiteten
und herzhaft schmeckenden „Hargarter-Pfannen-Koteletts“
unseres Vereinsmetzgers Wempi mit Bratkartoffeln
an die Besucher zu vertreiben. Die Hargarter
Dorfjugend- eine Sparte des Heimat- und Kulturvereins-
bediente die Gäste mit üblichen Getränken-
darunter auch das bekömmliche Bockbier
der Abteibrauerei Mettlach - und selbstgebackenem
Herbstkuchen. Auch die „Hargarter Schnapskiste“
unseres Vereinsmitgliedes Gerd Wilbois fand
viel Zuspruch. Natürlich war der Wettergott
auch diesmal uns hold gesinnt, bescherte uns
trockenes Wetter, eine Grundvoraussetzung für
das Gelingen solch eines Festes.
Text und Bilder: Helmut
Lubitz
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Hargarten
fängt den „Kartoffelhahn“
Kartoffelernte früher- das
war eine anstrengende Arbeit für Jung und
Alt im ganzen Dorf. Drei Hargarter Vereine,
der Obst- und Gartenbauverein, der Heimat- und
Kulturverein und die Landfrauen, ließen
am Samstagnachmittag, dem 26. September 2009,
dies wieder aufleben.
Acht Oldtimer Traktoren mit Anhänger –
u.a. beladen mit Kindern und Erwachsenen - brachen
vom Dorfplatz aus auf zum Kartoffelfeld des
Nebenerwerbslandwirtes Stefan Kammer auf dem
Plateau des Hungerberges. Mit einer alten Kartoffelerntemaschine
wurden die letztern Kartoffeln ausgemacht und
von fleißigen Kinderhänden - unterstützt
von Mamas, Papas und Großeltern - in Säcke
gefüllt. Auch die beiden „Gasterntehelfer“
Wolfgang Becker und Heinz Lauer demonstrierten
mit ihrer Harke, wie früher Kartoffeln
ausgemacht wurden. 
Bei herrlichstem Spätsommerwetter konnten
die Kinder am Kartoffelkrautfeuer ihre ausgewählten
Kartoffeln braten. Zwischenzeitlich wurde auf
dem geernteten Acker Kartoffelsäcke und
Spreutücher ausgebreitet und so der Kaffeetisch
gedeckt. Alle stärkten sich dann mit Schmieren
mit Quark und Zwetschgenmus, Kaffee, Viez, Apfelschorle
oder Zwetschenschnaps. Als die letzte Reihe
der Kartoffeln ausgemacht war, fingen die Kinder
den „Kartoffelhahn“, schmückten
die Traktoren mit Feldblumen und Maispflanzen.
Dann fuhren alle – wie gekommen - aber
diesmal „krähend“ durch das
Dorf, um allen Dorfbewohnern das Ende der Kartoffelernte
zu verkünden. Auf dem Dorfplatz wurde dann
bis zum späten Abend noch weiter gefeiert.
Die Landfrauen warteten hier mit passenden Speisen
- Kartoffelpuffer, Crepes und Wiener - auf.
Auch die üblichen Getränke durften
für die vielen Besucher und Erntehelfer
nicht fehlen. Wieder wurde ein alter Brauch
in Hargarten aus der Vergessenheit bewahrt.
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| Text
und Fotos: Helmut Lubitz |
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Bilder
von der Deutschland-Tour
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Am
Freitag, dem 10. August, führte
die erste Etappe der Deutschland-Tour
2007 auch durch Hargarten. Das Dorf
bereitete den Profi-Radfahrern einen
schönen Empfang.
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Hargarter
Vereine auf Sonntagstour
Mitglieder
des Heimat- und Kulturvereins, des Obst-
und Gartenbauvereins und des Berg- und
Hüttenarbeitervereins unternahmen
am Sonntag, dem 17. Juni bei schönem
Wetter einen gemeinsamen Vereinsausflug
nach Luxemburg. Mit einem modernen Reisebus
ging es morgens um 8.00 Uhr in Hargarten
los in Richtung Zerf – Konz . Auf
einem Parkplatz mit schöner Aussicht
ließ man sich das Sektfrühstück
schmecken, bevor es weiter ging nach Grevenmacher
in den Schmetterlingsgarten. So schön
und interessant hatte man sich diesen
lebendigen Garten nicht vorgestellt. Gegen
Mittag kam man in Echternach an, wo die
Teilnehmer fast drei Stunden zur freien
Verfügung hatten, was auch jeder
auf seine Art ausnutzte. Ein großer
Flohmarkt war an diesem Sonntag in der
Innenstadt aufgebaut. Portugiesische Musik
und Trachten konnte man in einem Umzug,
der durch die Stadt führte, erleben.
Vianden war das nächste Ziel der
Sonntagstour. Während
ein Teil der Mitglieder das große
Schloss besichtigten, wofür man extra
einen Führer bestellt hatte, verweilten
die anderen auf einer schattigen Terrasse,
wo man sich die kühlen Getränke
munden ließ. Das riesige Schloss
mit seiner großen Ausdehnung war
sehr imposant und man konnte so manches
aus der Geschichte erfahren. Die Heimfahrt
führte nach Mettlach in die Abteibräu,
wo man zum Abendessen und Abschluss des
Vereinsausfluges einkehrte. Alle waren
voll des Lobes über diese erste gemeinsame
Veranstaltung und man wünschte sich,
dass dies nicht der letzte gemeinsame
Ausflug war.
Text:
Herbert Dewes
Fotos: Ewald Hess
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Wegweiser
neu aufgestellt
Während
einer Rallye-Veranstaltung im letzten
Jahr auf dem Hungerberg wurde der Wegweiser
( der die Feldwirtschaftswege nach Rimlingen,
Losheim und Hargarten anzeigt) völlig
zerstört. Toni Kerber hat wieder
einen neuen Wegweiser aus Holz hergestellt.
Diesen Wegweiser haben wir am Donnerstag,
dem 8.6.2006,aufgestellt.
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