("Borrenstuww"=
Bornstube=altes Wasserhäuschen )
Zu den historischen restaurierten Baudenkmälern
gehörte bisher in Hargarten der Kalkofen
und die Feldschmiede. Nun kam im Mai 2007
die alte Bornstube am Rod als Baudenkmal
hinzu.
Aus Mitteln der aufgelösten Wiesengenossenschaft
wurde das alte Wasserhäuschen (Bornstube)
restauriert und am 12. Mai 2007 der Öffentlichkeit
mit einem kleinen Fest vorgestellt. Herbert
Dewes, der die Abwicklung der letzten
Maßnahmen der Hargarter Wiesengenossenschaft
übernommen hatte, konnte mit dem
1. Beigeordneten der Gemeinde Beckingen,
Bobby Brandstätter, dem Hargarter
Ortsvorsteher Robert Schomers und dem
Abteilungsleiter Siegbert Baum vom Gemeindewasserwerk
die restaurierte Bornstube einweihen und
eine Infotafel enthüllen.
Vor der Inbetriebnahme der Bornstube im
Jahre 1903 erfolgte die Wasserversorgung
in Hargarten aus Quellen, wobei das Wasser
über Leitungen in öffentliche
Brunnenanlagen gelangte. Außerdem
hatten einige Häuser eigene Brunnen,
aus denen Wasser mit einer Schwengelpumpe
gefördert wurde. Der „Komp“
am Ende der Annastraße war Teil
der bekanntesten öffentlichen Brunnenanlage
im Oberdorf. Er diente zur Trinkwasserentnahme,
zum Wäschewaschen und als Viehtränke.
1902 wurden wegen schlechter Wasserqualität,
mangelhafter Hygiene in Hargarten neue
Wasserleitungen bis zum Hause Rein-Puhl
(heute Autohaus gegenüber dem Dorfplatz)
verlegt und 1903 der Wasserbehälter
( Bornstube ) im Rod mit 40 cbm Wasserinhalt
in Betrieb genommen. 1924 wurde die Wasserleitung
dann bis zur Ecke Rissenthaler Straße
erweitert. 
Hargarten gehörte zu einer der ersten
Gemeinden des Haustadter Tales, die eine
öffentliche Wasserversorgung mit
Hausanschlüssen betrieben hatte.
Heute ist Hargarten- was Wasser betrifft-
durch sein modernes Wasserwerk der wichtigste
Ort in der Gemeinde Beckingen .
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