Kirmes
2010 - nicht mal Fliegen ist schöner!
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| Der
Kirmesmatz kommt "eingeflogen"... |
"Alle
Jahre wieder..." - das Kirmeskommitee
auf traditioneller Karussellfahrt |
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Auch
2010 hatte die Vereinsgemeinschaft
wieder keine Kosten gescheut, die
Kirmesgäste an allen Tagen mit
Musik und Gaudi zu unterhalten. Der
Musikverein Rissenthal spielte zum
Empfang des "Kirmesmatz"
auf. Der Musikverein Erbringen-Hargarten
unterhielt die Gäste am Kirmessonntag
zur Kaffeezeit mit flotten Melodien.
Abends war Big Dieter mit Live- Musik
für die Unterhaltung der Gäste
zuständig und ein Dudelsackspieler
begleitete den Kirmesmatz am Montag
bei seiner Verabschiedung durchs Dorf.
Das Fußball-Gaudi-Turnier kam
wie immer bei den Schaulustigen gut
an und Kuh "Elsa" gab beim
Wettmelken ihr Bestes. 50 Melkerinnen
und Melker traten zum Wettkampf an.
Sieger beim Wettmelken wurde Frank
Helfen mit fast 4 Litern in einer
Minute Melkzeit. |
| Melken
will gelernt sein, oder: wer kann,
der kann... |
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Trauermarsch
zum Kirmesende
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Das
war's... |
Zum
Auftakt diesmal: „Nostalgiefrühschoppen“
am alten „Kirmesflugplatz Ellern“
Der
Einladung der drei Hargarter Vereine (SSV,
Feuerwehr, HKV) zum Frühschoppen
- 35 Jahre nach Absturz des „Kirmesflugzeuges“
auf der Wiese am Waldrand des Merchinger
Berges - folgten am 18. Juli bei schönstem
Sommerwetter sehr viele Freunde der Hargarter
Kirmes . Einige Hargarter hatten ihre
alten Fotoalben und Zeitungsausschnitte
mitgebracht. So konnten sich alle an die
alten Kirmeszeiten mit Flugzeuglandung,
Einfliegen des Kirmesmatzes, Fallschirmspringen
und früherem Kirmestreiben erinnern
und sich einstimmen auf die eine Woche
später bevorstehenden Kirmestage.
Die Feuerwehrkameraden des Löschbezirkes
Hargarten sorgten mit ihren kühlen
Getränken für einen angenehmen,
länger als geplanten Frühschoppen.
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Text
und Bilder: H. Lubitz |
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Kirmes
2009 - "Schweinereien" bei Hargarter
Kirmes!
Als
Höhepunkt der wiederum gut besuchten
Hargarter Anna-Kirmes, die vom 25.-27.
Juli mit einem großen Programm von
Freitag bis Montag in dem schmucken Dorf
gefeiert wurde, zog diesmal am Sonntagnachmittag
wie anno dazumal der Schweinehirt durch
das Dorf. Eine
überaus große Zuschauermenge
aus nah und fern fand sich ein und wollte
das vom Heimat- und Kulturverein, der
Frauengemeinschaft, den Landfrauen, den
Hargarter Kindern und der Dorfjugend veranstaltete
Spektakel miterleben. Herbert Dewes, zweiter
Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins,
schlüpfte in die Rolle des Schweinehirten,
um mit viel Gaudi diesen ausgestorbenen
Beruf in Erinnerung zu rufen. Er zog in
entsprechender Kleidung mit seinem Hund
Jolin durch die Straßen. Dabei ließ
er sein Horn erklingen und seine Stimme
mit lauten „Wutz, Wutz, Wutz-Rufen“
ertönen. Aus den Ställen kamen
dann nach und nach insgesamt fünfzehn
Schweine, dargestellt von passend geschminkten,
mit Overals sowie Wutznasen und -ohren
kostümierten Hargarter Mädchen
und Buben. Sie folgten ihm ebenso wie
„Bäuerinnen und Bauern“
mit landwirtschaftlichem Handwerkszeug
und einem von Gilbert Reinert gefertigten
Handwagen, in dem sich zwei durch den
Landwirt Peter Braun aus Beckingen ausgeliehene
echte Ferkel befanden. Auf der Strecke
gab es Stärkung mit Schnaps und Bier
für den Hirten und seine erwachsenen
Begleiter, Leckerli für den Hund
sowie Limo und Süßigkeiten
für die anderen. Unter großem
Beifall zogen dann Hirt und Herde nicht
zur einstigen Schweinswies in der Rissenthaler
Straße, sondern zur Festwiese, dem
Kirmesplatz. Dort legten die quirligen
Schweine die letzten Meter auf allen Vieren
zurück und boten anschließend
wieder auf zwei Beinen beim Schweine-Tango
eine gelungene Tanzeinlage. Mit Liedern
rund um das Schwein erfreute die Singgruppe
der Landfrauen Erbringen-Hargarten unter
Leitung von Irma Endres. Für
die musikalische Umrahmung sorgte der
Musikverein Erbringen-Hargarten. „Schweinehirt“
Herbert Dewes, der die Begrüßung
vornahm, erzählte dem aufmerksamen
Publikum, darunter auch MdL Anke Rehlinger,
die Geschichte des letzten Hargarter Schweinehirten
Adolf Göbel, der 1939 verstarb. Dewes
freute sich über das große
Interesse an dem Spektakel und bedankte
sich bei allen, die mitwirkten oder sonst
halfen. „Wir haben schönes
Wetter und eine tolle Atmosphäre“,
betonte er zufrieden. Die achtjährige
Lea Dietrich, die als Schweinchen dabei
war, befand: „Es hat mir gut gefallen
und ich würde wieder mitmachen.“
Spaß gemacht hat es auch Mario Schomers,
„wenn es auch zum Schluß heiß
unter dem Kostüm wurde“. Sein
Vater, Ortsvorsteher Robert Schomers,
meinte: „Das war wieder eine Superveranstaltung.“
Text:
nb - Fotos: Becker/Lubitz
Kirmes
2008 - der "Schellenmann" geht
durchs Dorf...
In
diesem Jahr wurde der Kirmesmatz mit Werner
Meiers "Dumper" zum Kirmesplatz
gefahren. Der Musikverein übernahm
wieder die musikalische Umrahmung der
Kirmeseröffnung. Patrick Duckstein
verkündete die Proklamation zur Kirmes.
Viel Musik und Unterhaltung wurde den
Besuchern an drei Tagen auf dem Dorfplatz
geboten. Montags erfolgte dann der unvermeidliche
Abschied vom Kirmesmatz. Das Ehrenkomitee
der Vereine war für das Wohl des
Kirmesmatzes verantwortlich. 16 Komiteemitglieder
konnte man in diesem Jahr zählen.
Erfreulich, dass hiervon die Hälfte
Jugendliche (18 - 22 Jahre) waren, die
in würdiger Aufmachung mit Spaß
und Freude bei der Sache waren. Hauptattraktion
in diesem Jahr war das Wiederauflebenlassen
des Hargarter "Schellenmanns".
Ihm widmet sich auch der Zeitungsartikel
von Norbert Becker: 
Hargarten.
Die Mühen der Vereinsgemeinschaft
„Hargarter-Anna-Kirmes“ haben
sich gelohnt, denn die Kirmes in dem kleinen
Dorf wurde mit dem entsprechenden Programm
wieder zu einem großen Erfolg. Gemeinsam
mit vielen Gästen aus den umliegenden
Orten wurde kräftig gefeiert. Einen
Höhepunkt der Kirmes bildete am Sonntag
die Darbietung kommunalen Brauchtums mit
dem Schellenmann, den Herbert Dewes glänzend
verkörperte. Er erinnerte mit seinem
Auftritt an die alten Zeiten, in denen
es noch kein Amtsblatt gab und der Gemeindediener
mit der Handschelle durch das Dorf ging,
um damit auf sich aufmerksam zu machen
und dann die amtlichen Bekanntmachungen
durch Ausrufen zu verkünden. Der
Schellenmann mit Dienstmütze und
Fahrrad wurde nun begleitet von Mitgliedern
des Heimat- und Kulturvereins, der Frauengemeinschaft
und des Landfrauenvereins Erbringen-Hargarten
sowie Kindern in entsprechender Aufmachung.
Er
machte vier Stationen im Dorf, um seine
humoristisch angereicherten Bekanntmachungen
unters Volk zu bringen. Auf dem besten
gefüllten Kirmesplatz, wo der Landfrauen-Chor
ihn mit dem von Leo Lorscheider (+) getexteten
Lied vom Schellenpit empfing, fand die
Abschlussbekanntmachung statt. Mit viel
Beifall wurden seine in lustiger Form
vorgetragenen Bekanntmachungen bedacht.
So informierte er unter anderem darauf,
dass der „Ennehmer“ (Steuereinnehmer)
von der Gemeindekasse kommt, wegen der
Wasserknappheit das Waschen eingeschränkt
und das Baden nur alle 14 Tage erlaubt
sei, eine Mütterberatung durch das
Gesundheitsamt stattfindet, Holz versteigert
wird, ein neuer Ziegenbock angeschafft
wurde, der Gemeinderat auch einen neuen
Stier kaufen will, eine Viehzählung
durchgeführt wird, beim Feldfrevel
Bettseicher (Löwenzahn) auf Hargarter
Bann gestohlen wird, gemeindeeigenes Obst
ersteigert werden kann, wegen der Kirmes
die Kullang (Straßenrinnen) zu reinigen
ist. Für die jungen Kirmesgäste
war der Schellenmann etwas ganz neues,
bei den älteren wurden Jugenderinnerungen
wach. Norbert Becker
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| Kirmes
2007 |
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Am
Samstagabend, 28. Juli 2007, wurde
der Hargarter Kirmesmatz durch das
Ehrenkomitee und Musiker aus Bietzen
zum Dorfplatz geleitet. Der Kirmesmatz
fuhr diesmal als Beifahrer auf einem
alten Fahrrad in Anbetracht der am
10. August auch durch Hargarten führenden
Fahrrad-Deutschlandtour. Er wurde
dort inthronisiert, und die Kirmes
durch Patrick Duckstein, Sprecher
des Ehrenkomitees, eröffnet. |
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