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Katholische
Frauen Erbringen-Hargarten spenden erneut
ERBRINGEN-HARGARTEN
(nb): Hatten die Frauen erst kürzlich einen
Betrag an die Christliche Bürgerhilfe überreicht,
war nun der Ambulante Hospiz- und Palliativ-Beratungsdienst
der Caritas im Kreis Merzig-Wadern an der Reihe.
In deren Räumen Haustadt überreichte
die Vorsitzende der Katholischen Frauen Erbringen-Hargarten,
Andrea Kammer, nun im Beisein ihrer Kolleginnen
Rita Wagner, Andrea Summa und Mathilde Hellbrück,
die selbst auch ehrenamtlich bei der ambulanten
Begleitung mitwirkt, ebenfalls einen Betrag
von 500 Euro an Caritas-Leiter Hermann-Josef
Niehren und die Beratungsdienstmitarbeiterinnen
Karin Jacobs, Anette Kerwer und Margit Fuchs.
Diese bedankten sich herzlich und gaben gerne
Auskunft über ihre Arbeit mit Schwerstkranken
und Sterbenden.
Seniorentag
in Hargarten
„ Et woar scheen“
war die einhellige Meinung der Teilnehmer des
diesjährigen Seniorentages
in der Weidentalhalle in Hargarten. Schon um
11:00 Uhr begann das Programm, zu dem Ortsvorsteher
Robert Schomers als Gäste Pastor Norbert
Klos und den Bürgermeister der Gemeinde
Herr Erhard Seger begrüßen durfte.
Die“ kleinen“ Messdiener der Pfarrgemeinde
brachten schon vor dem Mittagessen, mit ihrer
Parodie auf das Lied „ im Wagen vor mir
fährt ein junges Mädchen“ alle
zum lachen. In seinen Grußworten ging
Herr Bürgermeister Seger auf die Situation
der Gemeinde und den guten Zustand des Dorfes
Hargarten, ein. Gemeinsam mit Herr Pastor Klos
und Ortsvorsteher Robert Schomers nahm er die
Ehrung der ältesten anwesenden Senioren
vor. In diesem Jahr waren dies Frau Mathilde
Dewes ( 93 ) und Herr Niklaus Weber ( 80 ).
Mit den Sketchen „Die Waage“ und
„Der gemeinsame Urlaub“, vorgetragen
von der Theatergruppe der Frauengemeinschaft,
ging es nach dem Essen, an die Bauchmuskeln.
Liedvorträge der Landfrauen rundeten, bei
Kaffee und Kuchen, das Programm ab. Zum Ende
bedankte sich Ortsvorsteher Schomers bei allen
fleißigen Helfern die wieder einmal zu
einem rundum gelungenen Seniorentag beitrugen.
Feldschmiede für Trauungen immer beliebter
Die
Feldschmiede im idyllischen Steinbruch in der
Burheck wird offensichtlich als Trauort immer
beliebter. So fand Anfang August bereits die
vierte standesamtliche Trauung in der Feldschmiede
statt.
Katja Hellbrück aus Hargarten und Stefan
Enzweiler aus Merzig gaben sich vor der Standesbeamtin
Ingrid Conrad vom Standesamt der Gemeinde Beckingen
an diesem historischen Ort das Ja-Wort. Die
Standesbeamtin fand lobende Worte für die
Helfer des Heimat- und Kulturvereins, die seinerzeit
diese Feldschmiede wiederaufgebaut bzw. restauriert
hatten. Die Gäste waren von der feierlichen
Gestaltung der Trauung angetan. Rund 80 Hochzeitsgäste,
Verwandte und zumeist junge Freunde und Bekannte
des Brautpaares, waren gekommen, um dieses unvergessliche
Ereignis in der freien Natur mitzufeiern.
Text: Herbert Dewes Fotos: Elisabeth
von Boch

Die erste standesamtliche Trauung in der
historischen Hargarter Feldschmiede in der Burheck
fand 2009 statt. Karina Meiers und Jörg
Wenderoth waren die "Hochzeits-Pioniere".
Hargarter Kirmes 2011
Die
Hargarter Kirmes stand diesmal ganz im Zeichen
des wechselhaften Wetters. Das konnte zwar zunächst
weder die Eröffnung am Freitagabend mit
Abendmesse und anschließendem Dämmerschoppen
auf dem Dorfplatz stören, noch den Empfang
des Kirmesmatz in Begleitung des Musikvereins
Rissenthal und des Ehrenkomitees - aber der
eigentliches Kirmesfesttag, der Sonntag, war
verregnet und unangehm kühl. Deshalb
zogen es viele
Hargarter und Kirmesgäste vor, im häuslichen
Umfeld zu feiern. Hartgesottene tummelten sich
dennoch beim traditionellen Gaudi-Fußball-Turnier
und der Musikverein Erbringen-Hargarten trotzte
abends ebenfalls den widrigen Wetterbedingungen.
Am Montagmorgen konnte man sich im Feuerwehrgerätehaus
zum Frühschoppen treffen oder in der Weidentalhalle
am Skatturnier teilnehmen.
Zum Abschluss der Kirmestage am Montagabend
wurden die Hargarter und ihre Gäste aus
den umliegenden Dörfern durch sommerliches
Wetter für den Sonntag entschädigt.
Viele
verließen denn auch ihr geschütztes
Zuhause, um dem Trauerzug zur Verabschiedung
des Kirmesmatz beizuwohnen und den passenden
Musikklängen des
Dudelsackspielers Biewer zu lauschen. Auf dem
Dorfplatz versammelten sich dann etliche Bürger,
um noch lange den Abend zu genießen. Alle
Kirmesbesucher versprachen, sich im nächsten
Jahr zur Hargarter Kirmes wieder auf dem Dorfplatz
einzufinden und baten bereits jetzt die Schutzpatronin
Hargartens, die hl. Anna, um Mithilfe für
besseres Kirmeswetter anno 2012...
Text und Fotos: H. Lubitz
Kriegerehrenmal wieder würdig hergerichtet
In
Hargarten befindet sich seit Juli 1953 neben
der St. Anna-Kapelle ein Kriegerehrenmal für
die Gefallenen der beiden Weltkriege. Damals
wurde es durch die Gemeinde Hargarten dort aufgebaut.
Jedoch seit einiger Zeit stellt es sich in einem
nicht mehr würdigen Zustand dar. Deshalb
haben spontan Werner Diedrich und Herbert Dewes
die „Ärmel hochgekrempelt “und
in etlichen Arbeitsstunden das Ehrenmal wieder
in einen ordentlichen Zustand gebracht. Hierbei
wurden sie von Mitarbeitern des Gemeindebauhofes
tatkräftig unterstützt.
Am kommenden Freitag, dem 22. Juli 2011, wird
die Hargarter Kirmes um 18.00 Uhr mit der traditionellen
Anna-Messe in der Kapelle eröffnet. Bei
dieser Gelegenheit können sich die Kapellenbesucher
vor Ort einen Eindruck von den durchgeführten
Arbeiten und dem wieder würdigen Zustand
des Ehrenmals verschaffen.
Geschichte des Kriegerehrenmals
in Hargarten
Das Ehrenmal wurde um 1926 von der Gemeinde
Hargarten erworben. Es wurde hergestellt aus
Terrakotta in der Fabrik Merzig der Fa. Villeroy
& Boch. Das zentrale Motiv ist der sterbende
Krieger. Entwurf und Modell stammen von dem
akademischen Bildhauer Otto Staub aus München.
Das bereits nach dem ersten Weltkrieg erworbene
Ehrenmal wurde aber erst 1953, vermutlich aus
Platzgründen, bei der Kapelle aufgestellt.
Vor der Kapelle befand sich nur eine schmale
Zuwegung zum Kapelleneingang. Kirmesmontag 1958
erhielt das Ehrenmal nach der Erneuerung und
Anbringung von Gedenktafeln, seine kirchliche
Weihe.
Am 28.02.1926 wurde in Hargarten unter Teilnahme
des Musikvereins und des Radfahrervereins „Blitz“
erstmals der Volkstrauertag begangen und am
07.03.1926 wurde in Hargarten eine Geldsammlung
für die Anschaffung eines Ehrenmals durchgeführt.
Das Ergebnis der Sammlung betrug 800 frs.
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Texte:
Herbert Dewes Fotos: Helmut Lubitz
Hargarter Besonderheit: die "violette Grenzzone"
Dass
Hargarten ein ganz besonderer Ort ist, wissen
die geschätzten Leser dieser Seiten längst
- die Hargarter sowieso. Dank fachkundiger Führung
konnten sich jetzt Vertreter des Heimat- und
Kulturvereins auch über eine geologische
Besonderheit im Dorf aufklären lassen.
In der Annastrasse findet sich das Phänomen
der "violetten Grenzzone", die vor
sage und schreibe 246 Millionen Jahren entstand!
Mehr dazu: hier
Damit
"Aktuelles" auch aktuell ist, "wandern"
ältere Ereignisse in die entsprechenden
Rubriken z.B. finden Sie das "Zöllnerfest"
jetzt unter "Ansichtssachen".
Neues
zum
Reinschauen...
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Wir
laden Sie ab sofort zu einem "virtuellen"
Rundgang
durch Hargarten ein. Entdecken Sie unbekannte,
vergessene und immer schöne Orte!
Oder
schauen Sie sich doch einfach mal unsere
schönen "Ansichtssachen"
an! Hier erfahren Sie beispielsweise,
warum Hargarten eigentlich "Flachsgarten"
heissen müsste, dass es bei uns ein
echtes
"Kaisergärtchen"
gab, wie man aus der Hargarter "Natur"
ein schmackhaftes Kräuter-Menü
zaubern kann oder was es an Kirmes oder
Faasend Besonderes gibt. Natürlich
kann man noch viele andere "Ansichtssachen"
hier entdecken! |
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über die "Kontakt"-Seite
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sind, haben aber auch spezielle Fragen oder
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zusammengestellt.
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Um
unseren Lesern einen Einblick in das politische
Geschehen unserer Heimat zu geben, veröffentlichen
wir auch entsprechende Mitteilungen/Protokolle
usw. auf unserer Politik-Seite.
Wir weisen allerdings ausdrücklich darauf
hin, dass diese Texte nicht unbedingt die Meinung
des Heimat- und Kulturvereins wiedergeben!
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